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Was passiert mit dem Schweizerischen Autorecycling?

Interpellation von Ursula Wyss vom 10. Dezember 2002 mit Fragen an den Bundesrat zum Autorecycling in der Schweiz

Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen zur Situation des fehlenden Autorecyclings in der Schweiz:

  1. Erachtet es der Bundesrat nicht als problematisch, wenn Konsument/innen während 10 Jahren vorgezogene Recyclinggebühren auf Autos bezahlen, ohne dass eine valable Lösung realisiert wird?
  2. Die Muttergesellschaft der beauftragten Firma hat vor einigen Monaten Insolvenz beantragt. Wie beurteilt der Bundesrat die Auswirkungen dieser Insolvenz auf das Schweizer Projekt?
  3. Durch das Mischen von Hausmüll mit dem Sonderabfall ASR gelangen vermehrt Schwermetalle in Sickerwasser. Bis wann hat der Bundesrat diese provisorische Übergangslösung befristet?
  4. Die Recyclingquote ist mit ca. 8'000 Tonnen (Vorjahr 12'000 t) rückläufig. Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf das Projekt und was wird unternommen, um die Recyclingquote wieder zu verbessern?
  5. Besteht aus Sicht des Bundesrates die Gefahr, dass der/die Konsument/in wegen der geplanten Monopolstellung der beauftragten Firma, wie beim Recyclieren von Haushaltbatterien, massiv höhere Kosten zu tragen hat?
  6. Wie stellt sich der Bundesrat vor, dass eine Stiftung, die ausschliesslich durch Vertreter der Automobilbranche beherrscht wird, den Interessen der Konsument/innen gerecht wird?
  7. Wo entstehen allenfalls Probleme bei der Verbrennung von Altreifen in Zementfabriken? Existieren Alternativen für das Recycling von Altreifen?
 

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