Foto Ursula Wyss

Nationalrätin SP, Ökonomin lic.rer.pol., Ökologin Zö

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Ursula und die SP

 

 
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Ursula Wyss und die SP

1990 trat Ursula Wyss der SP und den JUSO (SP Jugendorganisation) bei. Dies im Bewusstsein darum, dass nach dem Fall der Mauer in Berlin und dem Zusammenbruch des ehemaligen Ostblocks eine starke Sozialdemokratie wichtiger denn je sein würde, um eine soziale und ökologische Gesellschaft unter einer beschleunigten Globalisierung durchzusetzen. Politisiert hatten Ursula vor allem die beginnenden Anzeichen der Klimaveränderung, der Reaktorunfall von Tschernobyl, die sozialen Ungerechtigkeiten sowie mangelnde Chancengleichheit weltweit, aber auch in der Schweiz.

In und mit der SP hat sich Ursula dafür in den 90er Jahren auf lokaler Ebene engagiert. Bis Ende 1991 in der SP-Sektion Münsingen und seither in der SP-Sektion Bern-Nord. Gleichzeitig politisierte sie aktiv bei den JUSO und in Umweltorganisationen wie unter anderem beim WWF und dem VCS. Von 1997 bis 1999 vertrat Ursula die SP im Grossen Rat des Kantons Bern, seit 1999 im Nationalrat.

Dabei ist und war sich Ursula stets bewusst, dass Veränderungen nur gemeinsam vorangebracht werden können. Deshalb hat sie seit ihrem Einstieg bei der SP immer versucht, andere Menschen für die Mitarbeit in der Partei zu gewinnen und es ist ihr auch immer wieder gelungen neue Mitglieder für ein Engagement zu begeistern. Sei es Anfang der 90er Jahre bei der Gründung der JUSO-Frauen oder Mitte der 90er Jahre, als sie in der Stadt Bern die Arbeitsgruppe 25+ ins Leben rief, die den innerparteilichen Nachwuchs fördern und mittelfristig gewährleisten wollte. Nicht zu letzt ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass die SP im Kanton Bern heute auf allen Ebenen über einen verhältnismässig hohen Anteil Junger in den Parlamenten verfügt. Ursula will, dass die SP weiterhin mehr Mitglieder und Aktive gewinnen kann, denn nur so bleibt sie auch in Zukunft schlagkräftig. Um dies zu erreichen will sie in den nächsten Jahren zusammen mit der Geschäftsleitung der SP Schweiz besondere Anstrengungen und Massnahmen einleiten. Nicht zuletzt will sie auch eine SP, die 2007 wieder die stärkste Partei ist im Land und noch mehr Wählerinnen und Wähler für sich gewinnen kann.

Deshalb hat Ursula im Frühjahr 2004 auch zugesagt, als sie angefragt wurde, ob sie Vizepräsidentin der SP Schweiz werden wolle. Und deshalb liess sie sich am 21. Juni 2006 zur Präsidentin der SP-Fraktion im Bundeshaus wählen. Denn sie will sich aktiv für eine schlagkräftige und geeinte SP einsetzen die sich um die wichtigen Themen der Zukunft kümmert. Dabei liegen Ursula Wyss vor allem jene Themen am Herzen, die auch die tendenziell urbane und junge Anhängerschaft der SP am meisten beschäftigen: Bildung die Chancengleichheit fördert und unser Land stärkt für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, eine starke Wirtschaft in einer gesunden Umwelt, eine offene Schweiz in einem sozialen Europa. Dafür kämpft sie mit und in der SP.

 

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