Schwerpunkt Jung & Alt
Referat von Ursula Wyss an der Tagung der
Juristinnen Schweiz 19.06.2009
Sehr geehrte Juristinnen
„Erstmals in der Geschichte sind Frauen uneingeschränkt
gleichberechtigt – jedenfalls auf dem Papier“ fasst Alice Schwarzer
die aktuelle gleichstellungspolitische Lage zusammen. Das Stimmrecht
besitzen die Frauen mittlerweile auch in Appenzell Innerhoden, die
Verfassung sichert uns seit 1981 die Gleichberechtigung genauso zu,
wie seit 1996 das Gleichstellungsgesetz die Umsetzung dieses
Grundrechts regelt.
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Ja zur Volksinitiative
"Für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz"
Ursula Wyss in der Fachzeitschrift Suchtmagazin, Juni 2008
Am 30. November 2008 wird die Schweizer Stimmbevölkerung über die
Volksinitiative „Für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem
Jugendschutz“ abstimmen. Die Initiative reagiert auf die
Cannabis-Problematik mit einem neuen Ansatz: Anstatt ein generelles
Verbot auszusprechen, setzt sie differenzierte, klare Leitplanken
und definiert schweizweit verbindlich, was geht und was nicht geht.
Damit werden die die Prävention verstärkt und der Kinder- und
Jugendschutz in der Drogenpolitik garantiert. Deshalb bin ich
Mitglied im Initiativkomitee dieser Initiative.
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Ursula Wyss im Nationalrat, 19. Dezember 2007
In den Auseinandersetzungen mit jugendpolitischen Anliegen
fällt vor allem auf, dass die Öffentlichkeit „die Jugend“ immer erst
dann bemerkt, wenn es „Probleme“ mit ihr gibt. Und meistens
interessiert die Jugend, wenn sie sich schlagzeilenträchtige Duelle
mit der Staatsmacht liefert oder wenn sich Jugendliche gegenseitig
die Schädel einschlagen.
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Junge Frauen setzen
Massstäbe in der Politik
Rede von Ursula Wyss am 14. Juni 2007
„Erstmals in der Geschichte sind Frauen uneingeschränkt
gleichberechtigt – jedenfalls auf dem Papier“ fasst Alice Schwarzer
die aktuelle gleichstellungspolitische Lage zusammen. Das Stimmrecht
besitzen die Frauen mittlerweile auch in Appenzell Innerhoden, die
Verfassung sichert uns seit 1981 die Gleichberechtigung genauso zu
wie seit 1996 das Gleichstellungsgesetz die Umsetzung dieses
Grundrechts regelt.
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Gleichstellung ist ein Prozess, der immer wieder von Neuem erkämpft werden muss
Rede von Ursula Wyss
an der Feier "50 Jahre Frauenstimmrecht" in Unterbäch am 3. März 2007.
Sehr geehrte Frauen und Männer, liebe tapfere Streiterinnen
jenes bemerkenswerten Tages heute vor 50 Jahren! Gott sei
Dank sind noch so viele von damals unter uns. Gott sei Dank sind
noch so viele, die Zeugnis geben können von den Mühen und Nöten des
Anfangs. Wie leicht haben wir es heute, uns politisch einzumischen,
wie viel Mut, Kraft und Zivilcourage waren damals, vor 50 Jahren
nötig. Mehr...
Elternbildung als gesellschaftliche Aufgabe
Ursula Wyss an der Medienkonferenz Elternbildung Schweiz vom 31. August 2006.
Die „Krise der Erziehung“ ist ein Dauerthema, seit systematisch, d.h. wissenschaftlich-philosophisch, über Erziehung nachgedacht wird. Auch unser Ansatz: die Fokussierung auf die „Erziehung der Erzieher“ – das heisst nämlich, genau besehen, „Elternerziehung“ – ist keine thematische Neuentdeckung. Von Platon bis Rousseau war im Pädagogikdiskurs die Frage virulent: Wer erzieht den Erzieher? Woher kommen die vorbildgebenden Eltern, die kompetenten Erzieher, die engelsgleich-geduldigen und psychologisch versierten Lehrerinnen? Was also ist neu an der pädagogischen Herausforderung heute, warum ist Elternbildung ein Thema?
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Ursula Wyss' Laudatio zur Preisverleihung der Doron-Stiftung an
den Schweizerischen Landdienst, Zug 17. November 2003: Meine Damen
und Herren, ich bedanke mich beim Veranstalter, der Schweizer Doron-Stiftung,
für die Ehre dieses Laudatio-Auftrags; für die Ehre zu
ehren also. Und ich bedanke mich doppelt, weil es sich um den „Landdienst“
handelt, dessen Tätigkeit und dessen Verdienste um das so ganz
unschätzbar wichtige Projekt eines Jugendfreiwilligendienstes
ich würdigen darf. Dieses Projekt begleitet mich seit den Anfängen
meiner parlamentarischen Arbeit. mehr...
Ursula Wyss am 3. Oktober 2003 zum Lehrstellenmangel in der Schweiz:
So die leeren Versprechungen von Volkswirtschaftsminister Deiss
während des Abstimmungskampfs gegen die Lehrstellen-Initiative
von JUSO, Gewerkschaften und SP. Heute suchen immer noch Tausende
junger Frauen und Männer nach einer geeigneten Ausbildung.
Folge davon ist eine dramatisch in die Höhe geschnellte Jugendarbeitslosigkeit.
Sie liegt mit 8,4% weit über dem Schweizerischen Mittel. mehr...
Bundesrat Deiss hat während des Abstimmungskampfs gegen die
Lehrstellen-Initiative der Gewerkschaften und der SP noch im Juli
behauptet: "Im Herbst wird kein Jugendlicher ohne Lehrstelle
oder Überganglösung sein." Nun suchen immer noch
über 5'000 junge Frauen und Männer nach einer geeigneten
Ausbildung. "Diesen Misstand haben sie vor allem dem Nichtstun
des Wirtschaftsministers zu verdanken", sagt Nationalrätin
Ursula Wyss. Deiss gerät unter massiven Rechtfertigungsdruck.
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Ursula Wyss zur Aktion vom Samstag, 12. Juli 2003, 14.00 - 16.00
auf dem Bärenplatz unter dem Motto "Teddies statt Knarren":
In den Auseinandersetzungen mit jugendpolitischen Anliegen fällt
auf, dass die Öffentlichkeit „die Jugend“ immer
erst dann bemerkt, wenn es „Probleme“ mit ihr gibt.
Und meistens interessiert die Jugend, wenn sie sich schlagzeilenträchtige
Duelle mit der Staatsmacht liefert oder wenn sich Jugendliche gegenseitig
die Schädel einschlagen. Doch wie hilflos die Politik gegenüber
solchen Gewaltexzessen ist, zeigen die Reaktionen der Bundeshaus-Fraktionen
auf die Gewaltakte der letzten Wochen. mehr...
Referat von Ursula Wyss, Nationalrätin SP, Bern anlässlich
des Angestelltenkongress des KV Schweiz vom 20. Juni 2003 - Es freut
mich, dass der Angestelltenkongress des kv Schweiz sich mit der
Jugend und mit jugendpolitischen Anliegen beschäftigt. Doch
gilt auch hier gewiss ein Stück weit: „La jeunesse n’existe
pas“ – „die Jugend gibt es nicht ». mehr...
10'000 Jugendliche drohen, im Sommer ohne Lehrstelle dazustehen.
Alle haben schon unzählige Bewerbungen geschrieben - und nur
Absagen! Bundesrat Deiss hat noch zu Beginn seines Amtsantritts
von „kein Problem“ geredet. Kurz darauf musste er einräumen,
dass „eine gewisse Anspannung“ herrscht. mehr...
Offener Brief: Kantonale PISA-Resultat
3. Oktober 2002: Ursula Wyss' offener Brief zu den kantonalen PISA-Resultat an den
Vorsteher der Erzierhungsdirektion des Kantons Bern, Herrn Regierungsrat
Mario Annoni. mehr...
Jugend 2000: Ihre Stellung und
Teilnahme in Politik und Gesellschaft
Referat vom 24. September 2001 anlässlich des Jahreskongresses
der Berufs- und Laufbahnberater/innen Es gilt das gesprochene
Wort: Brauchen wir in Zukunft Berufsberaterinnen und Berufsberater?
Was könnten sie desorientierten, verunsicherten Jugendlichen
mit auf den Karriereweg geben? mehr...
Marche Blanche
vom 21. September 2003
Ursula Wyss' Ansprache zum, Marche Blanche vom 21. September 2002
- Es gilt das gesprochene Wort: Wir wollen nicht vergessen. Wir
wollen keines der zahllosen Kinder vergessen, die sich nicht wehren
können gegen ihre Peiniger. Wir wollen ihr Leid und ihre Angst,
ihre Verletztheit und ihre Demütigung nicht vergessen. Aber
wir wollen nicht nur jedes Einzelschicksal nicht vergessen, wir
wollen vor allem auch die Gesellschaft nicht vergessen lassen, dass
sie an all der Not und all der Pein nicht unbeteiligt ist. Wir wollen
sie nicht verdrängen lassen, wie viel Elend sie zulässt,
wie viel Elend sie erzeugt. mehr...
Gewaltprävention an Schulen
Referat von Ursula Wyss, Nationalrätin SP/JUSO, Bern. Anlässlich
der Medienkonferenz des Schweizerischen Roten Kreuzes zum Thema
"Gewalt ist nicht gleich Jugendgewalt": Das Haus
brennt! so hat kürzlich ein Rektor einer deutschen Gesamtschule
seinen Beitrag in der FAZ überschrieben. Die Schule ist am
Ende, wollte er ein engagierter 68er-Pädagoge sagen.
Am Ende vor allem auch der Pädagogentraum von einer kompensatorischen
Erziehung, die wieder richtet, was eine kalte, unsolidarische Gesellschaft
anrichtet. mehr...
Jugendfreiwilligendienste
im Dienst einer aktiven, sozialen Gesellschaft
Votum im Nationalrat anlässlich der Debatte um die Motion
Jugendfreiwilligendienst vom 27. November 2001 - Es gilt das gesprochene
Wort: Viele Jugendliche interessieren sich für einen Freiwilligendienst.
Diesem Interesse kann allerdings oft nicht entsprochen werden, fehlen
doch Angebote insbesondere qualitativ anspruchsvolle - fast
vollständig. Wenn freiwilliges Engagement - ein tragendes Element
jeder Bürgergesellschaft - nicht abgerufen wird, nimmt die
ganze Gesellschaft Schaden. mehr...
Lehre statt Leere
Votum zur Lehrstellenintitiative lipa im Nationalrat, 27. November
2001 - es gilt das gesprochene Wort: Wer heute 24 Jahre alt ist,
ist mit über 50%-iger Wahrscheinlichkeit bereits auf dem zweiten
Bildungsweg oder arbeitet jedenfalls nicht mehr im ursprünglich
erlernten Beruf. Gerade diese Zahl unterstreicht die Wichtigkeit
einer qualitativ guten Bildung und Ausbildung. Nur wer eine fundierte
Grundlage hat, wird sich auch befähigt sehen, neue Herausforderungen
anzunehmen, neue Qualifikationen sich anzueignen. mehr...
Reduktion der
Zivildienstdauer
Votum im Nationalrat vom 19. September 2001 zur parlamentarischen
Initiative Wyss Verkürzung des Zivildienstes - Es gilt das
gesprochene Wort: Meine Parlamentarische Initiative verlangt die
Gleichbehandlung von Militär- und Zivildienst bezüglich
deren Dauer. Heute haben wir die Regelung, dass der Zivildienst
11/2 Mal so lang dauert wie der Militärdienst. Die Absicht
hinter dieser manifesten Ungleichbehandlung lag in der Abschreckung.
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Medienkonferenz von
www.gyrl.ch
Redebeitrag zur Medienkonferenz vom 13. Juni 2001 - Es gilt das
gesprochene Wort - Ich möchte meine Kommentare zu gyrl.ch in
zwei Teile gliedern und kann mir zum Schluss auch einen kritischen
Seitenhieb gegen den Cyberspace nicht verklemmen. mehr...
Ein wichtiger
Schritt auf die Jugend zu und ein Steinchen im Mosaik einer jugendfreundlicheren
Politik
Beitrag zur Medienkonferenz des Komitees Stimmrecht 16 vom 18.
Mai 2000 in Bern. mehr...
Jugendanliegen nicht
nur in unseren politischen Sonntagreden hochhalten
Ursula Wyss begründet ihre Forderung nach Stimm- und Wahlrechtsalter
16 in der Sitzung der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates
vom 30. März 2000. mehr...
Lehrstellen-Initiative lipa: Lehre
statt Leere
6. Februar 2000 / Kommentar anlässlich des Lehrstellenbeschlusses
LSB II, der 100 Mio. Bundesgelder für die kantonale Berufsbildung
zur Verfügung stellt / Die eidgenössischen Rahmenbedingungen
beeinflussen die Berufsbildung auf kantonaler Ebene.
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Sollen 16-jährige wählen
dürfen?
6. Februar 2000 / Seit 1991 dürfen auch 18-jährige wählen.
Würde heute noch jemand diese Reform für unsinnig oder
gar für gefährlich halten? - Bestimmt nicht. mehr...
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