Gemeinderatswahlen 2012
Stadt für alle statt für wenige
Unser Motto „für alle statt für wenige“ spricht für sich: Wir wollen in der Stadt Bern Lösungen für die Lebensqualität der breiten Bevölkerung. Wir haben mit RotGrünMitte RGM in den letzten 20 Jahren viel erreicht. Aber wenn wir auch in Zukunft die Mehrheit behalten wollen, dann dürfen wir uns mit dem Erreichten nicht zufrieden geben. Wir wollen als Stadt ein Vorzeigebeispiel sein. Vor allem als Familien-, Dienstleistungs-, Solar-, Kultur- und Nachhaltigkeits-Stadt.
Wir wollen, dass andere Städte - und auch die nationale Ebene – sehen, dass wir es können: eine Stadt sein für alle statt für wenige, eine wirtschaftlich erfolgreiche, eine sozial ausgleichende und ökologisch nachhaltige Stadt, welche innovative Wege geht und Vorbild ist.
Damit wir das schaffen,
- müssen wir die Anstrengungen für zusätzlichen attraktiven und bezahlbaren Wohnraum – besonders für Familien – weitertreiben und den gemeinnützigen Wohnungsbau stärken.
- Wir müssen bei der Umsetzung der Kita-Abstimmung weiterhin darauf achten, dass ein Gutschein auch wirklich ein Kita-Platz bedeutet und dass Bern eine Stadt ist, in der Beruf und Familie für alle vereinbar sind.
- Wir müssen die Verkehrsberuhigungen in den Wohnquartieren weiter verbessern, den öV und den Hauptbahnhof ausbauen. Denn nur mit mehr nachhaltigem Verkehr werden wir auf dem Weg zur 2000 Watt Gesellschaft erfolgreich sein.
- Und nicht zuletzt müssen wir dafür sorgen, dass wir beiden gerecht werden: denjenigen, welche am Wochenende in Ausgang wollen und denjenigen, welche sich dadurch nicht mehr sicher fühlen oder unter Lärm leiden. Hier gilt es Lösungen zu finden, die allen Bedürfnissen gerecht werden.
Das ist es denn auch, was mich an einem Gemeinderatsmandat am meisten reizt:
- Diese Chance, Mehrheiten in der Regierung, im Parlament, aber auch mit der Bevölkerung zu finden, um unsere Gesellschaft, unsere Stadt sozialer und ökologischer zu gestalten.
- Und ich würde mich auch darüber freuen, mein politisches Engagement im Gemeinderat weiterzuführen, weil wir auf keiner politischen Ebene so rasch und so direkt Wirkung erzielen können wie auf der Gemeindeebene. Oft – allzu oft – werden die Gestaltungsmöglichkeiten der Gemeinden massiv unterschätzt.
- Wenn wir unsere Stadt und unsere Region voranbringen wollen, gilt es unnötige Gräben zuzuschütten: Wir brauchen mehr Miteinander als Gegeneinander.
Herzlichen Dank für die Unterstützung.
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