Foto Ursula Wyss

Nationalrätin SP, Ökonomin lic.rer.pol., Ökologin Zö

Home
Schwerpunkte
Vorstösse
Dokumentation
Bilder
Medienbeiträge
Ursula und die SP

 

 
  E-Mail

 

Schwerpunkt Bildung & Soziales


Finanzkrise und UBS. Einsetzung einer PUK.
Motion Wyss Ursula.

Votum von Ursula Wyss, 18. März 2010

Die Motion, wie sie Ihnen vorliegt, ist eine gemeinsame Motion der drei Fraktionen: SP, SVP und Grüne. Entstanden ist sie als Ausweg aus der verfahrenen Situation zwischen dem Büro des Nationalrats und dem Büro des Ständerats. Mit dieser Motion, die Ihnen vom Büro mit 9:4 Stimmen zur Annahme empfohlen wird, haben wir jetzt die Möglichkeit, eine erste inhaltliche Debatte zu führen und den Grundsatzentscheid über die Einsetzung einer PUK zu fällen. Mehr...
 

Gegen die Abzockerei

Votum von Ursula Wyss, März 2010

Die Frage steht im Raum: Wer hat Angst vor der Abzocker-Initiative? Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten jedenfalls wollen die Abzocker-Initiative vors Volk bringen.

Wir haben eine Finanz- und Wirtschaftskrise, welche die Löhne weiter auseinander treibt. Diejenigen unten kämpfen bei jeder Lohnrunde um jeden einzelnen Franken mehr Lohn, während diejenigen ganz oben automatisch immer noch mehr erhalten. Mehr...

Too-big-to-fail. Die Zweite Chance, der UBS politische Bedingungen zu stellen

Ursula Wyss an der Medienkonferenz der SP Schweiz vom 5. Februar 2010

Die Schweiz ist heute immer noch in Geiselhaft der Grossbanken. Die UBS ist mitverantwortlich für die Konjunkturkrise, welche die Schweizer Realwirtschaft seit einem Jahr im Griff hat. Bereits dreimal musste der Staat die UBS mit Unmengen Geld und Zeit vor dem Fast-Untergang retten (1. 68 Milliarden-Rettung, 2. Datenherausgabe durch FINMA, 3. Staatsvertrag USA-CH). Die Dauerrechtefertigung: Die Grösse der Bank. Und bald schon könnte – mit einer nachträglichen Genehmigung des Staatsvertrages mit den USA im Parlament – Rettung Nummer vier erfolgen. Spätestens jetzt müsste klar sein, dass die Grösse der Banken ein grundlegendes Problem ist und dass für die Zukunft die Lehren gezogen werden müssen. Mehr...


«Wasserträger der Banken»

Ursula Wyss in Links.ch, "Nachgefragt", Januar 2010

„Der Bundesrat und die Finanzmarktaufsicht haben Tausende UBS-Kundendaten an die USA ausgehändigt. Dass das widerrechtlich geschehen ist, war klar und ist jetzt auch vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt worden. Der Bundesrat, allen voran Hans-Rudolf Merz, hat versagt und sich zum Wasserträger der Banken degradieren lassen. Was nun?“ Mehr...

Budgetdebatte 2010

Votum von Ursula Wyss, Dezember 2009

Wir haben es nun von bürgerlicher Seite immer wieder gehört: die finanzpolitischen Lichter sollen so rasch als möglich wieder auf Sparen gestellt werden. Grundsätzlich ist es richtig – und das ist ja auch die Vorgabe der Schuldenbremse -, dass wir über die Konjunkturzyklen hinweg einen ausgeglichenen Staatshaushalt suchen. Aber das allein darf doch nicht das Cetero Censeo unserer gesamten politischen Zukunftsherausforderung sein! Mehr...

 
Referat zur Wirtschaftskrise (PDF)

Referat von Ursula Wyss bei der SP Stadt Bern, 15.06.2009
 

Gefahr im Verzug

Ursula Wyss, Fraktionspräsidentin, Dr.rer.oec., in Links.ch 03/09

Momentan verlieren in der Schweiz jeden Tag rund 200 Männer und Frauen ihren Arbeitsplatz. In der zweiten Jahreshälfte wird sich diese Entwicklung sogar noch beschleunigen. In neun Monaten ist Weihnachten, bis dann sind 60‘000 Personen ohne Stelle. Hinter den Zahlen stehen Menschen, Schicksale, Angehörige, Familien.
Diese erschreckenden Prognosen sind keine Schwarzmalerei, sondern beruhen auf den offiziellen Einschätzungen des Bundes: Wenn es so weiter geht, wird die Arbeitslosigkeit bei uns Ende Jahr 5,2 Prozent betragen. Wir steuern also geradewegs auf eine Krise dramatischen Ausmasses zu. Noch könnten wir deren Stärke mildern. Mehr...

Konjunkturpaket braucht mindestens 6 Mrd.

Ursula Wyss im Nationalrat, 08.12.2008

Zuerst ein Satz zu den UBS-Milliarden, bevor ich mich auf die konjunkturstützenden Massnahmen konzentriere:
Die SP wird für Eintreten und gegen Rückweisung des Pakets stimmen. Die SP hat immer gesagt, dass der Staat die UBS gar nicht fallen lassen kann, weil ein Bankrott den gesamten Finanzplatz bedrohen würde. Die Folgen einer Grossbankenpleite hat die Welt bei Lehman Brothers erlebt: es wurden weitere Finanzinstitute mitgerissen, Anleger weltweit sahen ihr Vermögen verschwinden. Darum ist es richtig, dass die Schweiz, wie alle anderen Länder auch, ihren Finanzplatz sichert. Das heisst allerdings noch lange nicht, dass das Rettungspaket alle langfristigen Risiken dem Steuerzahler aufbürden muss. Mehr...

Nationale Erbschaftssteuer ab 1 Million

Parlamentarische Initiative von Ursula Wyss vom 13. Juni 2008

Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:
Artikel 128 der Bundesverfassung (Direkte Steuern) wird in Absatz 1 durch einen Buchstaben d ergänzt, der eine Steuer auf Erbschaften und Schenkungen ab 1 Million Franken für direkte Nachkommen vorsieht. Mehr...

Familien statt Abzocker entlasten!

Ursula Wyss an der SP Medienkonferenz vom 02.06.08

Die SP fordert: BR Merz soll endlich die Lehren aus dem Abstimmungsfiasko über das Steuerpaket und die Unternehmenssteuerreform (USR II) ziehen und nun endlich die Familien mit Kindern steuerlich entlasten. Mehr...

Die SVP-Einbürgerungs-Initiative schafft keine restriktive Einbürgerungspolitik, sondern Willkür

Ursula Wyss, Nationalrätin und Fraktionspräsidentin (SP), Bern, 30.04.2008

Das Bundesgericht hat 2003 Einbürgerungsentscheiden an der Urne einen Riegel geschoben. Die Entscheide über Einbürgerungen müssen begründet werden, damit willkürliche und/oder diskriminierende Beschlüsse verhindert werden können. Auch wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen den Pass mit dem Schweizerkreuz nicht einfach wahllos verschenken. In einem Rechtsstaat haben aber alle Anspruch auf ein faires und korrektes Verfahren. Dieses rechtsstaatliche Minimum will nun die SVP-Initiative aushebeln. Mehr...

Steuergerechtigkeit

Ursula Wyss im Nationalrat, 01. Oktober 2007

Letzte Woche war es wieder soweit: Ein weiterer Kanton musste die Steuern für die Reichsten und Bestverdienenden senken. Diesmal war Zürich dran. Die Zürcher Finanzdirektorin machte keinen Hehl aus den Motiven: „Wir agieren nicht, wir reagieren.“ Längst werden die Steuersenkungen nicht mehr freiwillig vorgenommen. Mehr...

1. Mai Rede 2007

Rede von Ursula Wyss am 1. Mai 2007 in Bern und Belp

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter

Der 1. Mai ist der Tag, an dem die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Wort haben. Für einmal stehen nicht die Goldküstenmillionäre im Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung, sondern die Arbeitswelt der lohnabhängigen Bevölkerungsmehrheit.
Die Managerkaste fordert gebetsmühlenartig, von ihren Arbeitnehmern höchste Motivation, grösste Flexibilität und vollen Einsatz, - Einsatz, den sie selbst – die Grübels, Vasellas, Ospels und Brabecks – erst ab 20 Mio. Jahreseinkommen zu zeigen bereit sind. Mehr...

Betäubungsmittelgesetz und die langfristige Suchtpolitik der SP Fraktion

Text von Ursula Wyss zum Point de presse der SP Fraktion vom 06. Dezember 2006

Die SP Fraktion hat gestern das Ihnen jetzt auch vorliegende Grundlagenpapier „Zwischen Bevormundung und Laisser-faire“ diskutiert. Wir werden im Nationalrat nächste Woche das BetmG beraten. Dieses stützt die aktuelle und bewährte Schweizer Drogenpolitik, die sich auf die vier Säulen Prävention, Therapie, Schadensminderung und Repression stützt. Die SP Schweiz unterstützt die BetmG-Revision und die Vier-Säulenpolitik. Mehr...

Integration im Interesse aller

Rede von Ursula Wyss an der Delegiertenversammlung vom 2. Dezember 2006.

Die Schweiz ist ein Einwanderungsland, und sie wird es auch in Zukunft bleiben. Zu einer aktiven Integrationspolitik gibt es keine Alternative. Integration ist Förderung von Chancengleichheit; Chancengleichheit zwischen zugewanderter und einheimischer Bevölkerung. Völlig zu Recht ist Integration heute endlich auf der politischen Agenda angelangt. Der Grund dafür ist das Defizit in der Chancengleichheit zwischen Zugewanderten und Einheimischen. Das betrifft vor allem die in den letzten zehn Jahren in die Schweiz gekommenen Jugendlichen. Mehr...

BFI 2008-2011

Ursula Wyss im Nationalrat, 5. Oktober 2006.
Gouverner c’est prévoir. Leider trifft dieser Leitsatz einer verantwortungsbewussten Regierung im Fall der Bildung, Forschung und Innovation nicht auf unseren Bundesrat zu. Ausgerechnet hier, in einem Bereich, der von rechts bis links als der Zukunftsbereich unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft gilt, verhält sich der Bundesrat als Bremsklotz. Ausgerechnet bei der Bildung, bei der das Volk mit 87% Ja sagte zu einem Rahmenartikel, der dem Bund mehr Kompetenzen und einen stärkeren Führungsauftrag einräumt. Mehr...

Ja zur Volksinitiative „Für eine soziale Einheitskasse“

Text von Ursula Wyss zur Volksinitiative "Für eine soziale Einheitskrankenkasse" am 8. Mai 2006.
In den Augen der Versicherten existiert bereits heute eine Zweiklassenmedizin: Fast drei Viertel der Schweizerinnen und Schweizer sind zumindest teilweise der Meinung, dass nicht mehr alle Patienten die bestmögliche medizinische Behandlung erhalten. Dies zeigt eine repräsentative Studie des Internet-Vergleichsdiensts comparis.ch. Mehr als die Hälfte der 1000 Befragten ist zudem der Meinung, dass in zehn Jahren nur noch die Reichen medizinisch wirklich gut versorgt werden. Mehr...

Unsere AHV langfristig sichern!

Text von Ursula Wyss zur Kosa-Initiative vom 11.04.2006: Das Ziel der AHV-Initiative ist es, die AHV langfristig zu sichern. Das ehrgeizige Ziel wird erreicht, ohne Verliererinnen oder Verlierer zu schaffen. Im Gegenteil: Alle werden gewinnen. Diese Volksinitiative ist der einzige konkrete Vorschlag zu einer echten Verbesserung der mittelfristigen Finanzaussichten der AHV, der ohne Leistungsabbau, ohne neue Steuern und ohne neue Lohnprozente auskommt. Mehr...

Ein Nein zu diesem Asylgesetz ist ein Nein zu Ausgrenzung und Entsolidarisierung

Ursula Wyss zur Einreichung des Asylgesetzreferendums am 6. April 2006: Wir sagen Nein zu diesem Asylgesetz, das mit der humanitären Tradition der Schweiz bricht. Diese Tradition ist vielleicht der „wertvollste“ jener Werte, für die die Schweiz steht. Die Schweiz setzt sich international für die Achtung der Menschenrechte ein und hat wesentlich dazu beigetragen, dass die neue Menschenrechtskommission der UNO geschaffen wurde. Wir verlieren unsere Glaubwürdigkeit, wenn wir die Menschenrechte in unserem eigenen Land nicht mehr achten. Mehr...

  Dire NON à la loi sur l’asile, c’est dire NON à la désolidarisation au sein de notre société

Ursula Wyss, conseillère nationale, vice-présidente du PS Suisse: Seules les paroles prononcées font foi ! Nous disons NON à une loi sur l’asile qui rompt avec la tradition humanitaire de la Suisse. Cette tradition est peut-être la plus précieuse des valeurs que nous ayons à défendre. Sur le plan international, la Suisse s’engage pour le respect des droits de l’homme ; elle a notamment contribué dans une mesure essentielle à la création de la nouvelle Commission des droits de l’homme de l’ONU. Dans ces conditions, nous perdrions toute crédibilité en ne respectant plus les droits de l’homme à l’intérieur de notre pays.  

Interview zum Asylgesetz

Interview mit Ursula Wyss' in links.ch vom 14. Januar 2006: In der Debatte um das neue Asylgesetz haben sich die Autoren und Befürworterinnen der Verschärfung vor allem mit dem Argument „Missbrauch verhindern“ hochgeschaukelt. Kann mit dem vorliegenden Gesetz ein Missbrauch des Asylrechtes wirksam verhindert werden? Mehr...
 

Die Schweiz steht in der Pflicht!

Rede von Ursula Wyss anlässlich der Veranstaltung von Helvetas "Make Poverty History - Now!" zu den UNO-Millenniumszielen in der Entwicklungshilfe am
 10. September 2005: Die Schweiz steht in der Pflicht. Anlässlich des UNO-Millenniumsgipfels im Jahr 2000 hat sie gemeinsam mit weiteren 188 Staaten versprochen, die Armut bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Der Zugang zu Wasser und Nahrung, zu Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen soll dafür massiv ausgebaut werden. mehr...

Revision des Ausländer- und Asylgesetzes: Das Ende der humanitären Schweiz?

Artikel von Ursula Wyss für die Zeitschrift des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks SAH ("Solidarität") am 28. Juli 2005: Die SVP betreibt ein perfides Doppelspiel: einerseits missbraucht sie alles Fremde für ihre Hetz- und Angstkampagnen, mit denen sie Schweizer Arbeitnehmende gegen Ausländerinnen ausspielen will, andererseits ist es genau die SVP, die gegen härtere Massnahmen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit stimmt. Es sind gerade diese SVP-Bauern, auf deren Feldern Schwarzarbeiter die Erdbeeren und den Tabak pflücken.

Wir sind die Schweiz

Rede von SP-Vizepräsidentin Ursula Wyss anlässlich der gesamtschweizerischen Grossdemonstration "Wir sind die Schweiz" zum Flüchtlingstag am 18. Juni 2005 in Bern. Wir sind die Schweiz. Dieser Satz will vor allem eins sein: eine Ehrenrettung für unser Land: Wir sind heute hier, um mal wieder klar zu machen, dass es das eben auch gibt: Freundschaft, Mitgefühl, Solidarität mit Menschen, die vielleicht von weit her gekommen sind, die fremd sind und anders als wir. – Wir zusammen sind die Schweiz. Wir sind die Schweiz, wie sie sich eigentlich überall zeigen sollte. Wir sind diejenigen, die sich zu Recht den guten Traditionen unseres Landes verpflichtet fühlen: seiner Gastfreundschaft, seiner Hilfsbereitschaft. mehr...

1. Mai Rede 2005 Zürich: Seit wann sind die Zuschauer schuld, wenn keine Tore fallen?

Liebe Genossinnen und Genossen
Der 1. Mai ist der Tag, an dem wir uns unüberhörbar einmischen - denen zur Seite, die so oft im Dunkeln bleiben. Für einmal reden heute nicht die Goldküstenmillionäre, die nicht müde werden, von den anderen Motivation und Einsatz zu fordern, die sie selbst – die Grübels, die Vasellas, die Ospels, die Brabecks – erst ab 20 Mio. Jahreseinkommen zu zeigen bereit sind; die von Risikobereitschaft schwafeln und selbst – wie Daniel Vasella von Novartis – längst am goldenen Fallschirm segeln: 5 Jahresgehälter – das sind weit über 100 Mio. Franken! – hat er sich für den Fall der Novartis-Übernahme durch ein anderes Unternehmen gesichert. mehr...

Vom Kreislauf des Sparens und Steuersenkens

Ursula Wyss Meinung zum Steuerpaket - Volkabstimmung vom 16. Mai 2004: Mit dem Steuerpaket würden dem Bund, Kantonen und Gemeinden jährlich Einnahmen von rund 4,5 Milliarden Franken fehlen. Überproportional profitieren würden vor allem Liegenschaftsbesitzer und reiche Familien. Einer Familie mit zwei Kindern blieben bei einem Einkommen von 70'000 SFR gerade mal zwischen 99 und 188 Franken mehr pro Jahr; einer Familie mit zwei Kindern und einem Einkommen von 200'000 SFR würden hingegen 3'600 Franken an Steuern erlassen! mehr...

Nein zur 11. AHV-Revision am 16. Mai 2004

Ursula Wyss zur 11. AHV-Revision - Volkabstimmung vom 16. Mai 2004: Die AHV ist eine Volksversicherung. Sie gründet auf einem solidarischen Generationenvertrag und schafft einen Ausgleich zwischen Arm und Reich. Sie ist über ein halbes Jahrhundert alt. Seit ihrem Bestehen sind die Leistungen 25mal ausgebaut worden. In der gleichen Zeit wurden die Lohnbeiträge nur verdoppelt. 1975 erfolgte die letzte Anhebung von Lohnprozenten: Die Arbeitnehmenden bezahlen heute 4,2 % von ihrem Einkommen in die AHV-Kasse, aus der gleichzeitig die Renten finanziert werden können. Seither ist die Zahl der Rentnerinnen und Rentner von 960'000 auf 1,5 Millionen gestiegen. mehr...

Nein zum Steuerpaket am 16. Mai

Ursula Wyss Meinung zum Steuerpaket - Volkabstimmung vom 16. Mai 2004: Mit dem Steuerpaket würden dem Bund, Kantone und Gemeinden jährlich Einnahmen von rund 4,5 Milliarden Franken fehlen. Profitieren würden Liegenschaftsbesitzer und reiche Familien. Eine Familie mit zwei Kindern sparte bei einem Einkommen von 70'000.- zwischen 99.- und 188.- pro Jahr, derjenigen Familie mit zwei Kindern und einem Einkommen von 200'000.- würden hingegen 3'600.- Steuern erlassen! mehr...

Eintreten aufs Asylgesetz

Ursula Wyss' Votum vom 3. Mai 2004 zur Eintretensdebatte Asylgesetz im Nationalrat - es gilt das gesprochene Wort: Machen wir uns nichts vor, meine Damen und Herren, die Zukunft der Schweizerischen Asylpolitik liegt in Dublin. Nur im Gleichschritt mit Europa wird es uns gelingen, eine effektive, zukunftsfähige Asylpolitik zu betreiben, die uns und den bedrohten und verfolgten Menschen, die hier Zuflucht suchen, zugute kommt. mehr...

Rede zum 1. Mai in Windisch

Ursula Wyss' Rede zum 1. Mai 2004 in Windisch, SP Bezirk Brugg: Der 1. Mai macht Wurzeln sichtbar, er zeigt Zusammengehörigkeit auf und er legt Interessensgegensätze zwischen uns und unseren politischen Gegnern offen. Es ist der Tag, wo wir uns unüberhörbar einmischen - denen zur Seite, welche so oft im Dunkeln bleiben. mehr...

Wiederentdeckung der politischen Gestaltbarkeit

Ursula Wyss' Rede an der Sitzung des Parteivorstandes der SP Graubünden vom 24. April 2004: Allzu lange ist das Thema der sozialen Gerechtigkeit auf der politischen Agenda vergessen worden. Allzu lange glaubte auch die Sozialdemokratie, Wirtschaftswachstum würde das Problem der ungerechten Verteilung zwischen Reich und Arm schon von selber richten. Wenn die Kleinen am Wachstumskuchen ihr Teilchen abbekommen, werden sie schon zufrieden gestellt sein. Das mag in den Wirtschaftswunderjahren der Nachkriegsjahrzehnte funktioniert haben. mehr...

Mutterschaftsversicherung – nach 59 Jahren Verfassungsauftrag endlich erfüllen

Ursula Wyss' Beitrag zur Mutterschaftsversicherung im links.be vom Februar 2004: Die rechtskonservativen Politiker der Schweiz blasen einmal mehr zum Angriff auf die Mutterschaftsversicherung. Die neue Vorlage ist ein pragmatischer Kompromiss auf kleinstem gemeinsamen Nenner, der von breiten Kreisen getragen wird und die längst überfällige Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördert. Dies ist auch im Interesse der Wirtschaft, welche durch die neue Vorlage entlastet wird. Der 14-wöchige Mutterschaftsurlaub wird über die Erwerbsersatzordnung (EO) finanziert und belastet den Staat nicht. mehr...

Arbeitslosengesetz: Bundesrat stellt sich stur

Ursula Wyss' Beitrag im Magazin Surprise vom Juli 2003: Am 1. Juli wurden zwischen 4'000 bis 5'000 Arbeitslose wegen dem neuen Arbeitslosengesetz (Avig) von einem Tag auf den anderen ausgesteuert. Anstatt wie bisher 520 Taggelder, erhalten Arbeitslose seit diesem Datum nur noch 400 Tage lang eine finanzielle Unterstützung. Die Revision wurde letzten November vom Stimmvolk mit über 56% Ja-Stimmen angenommen. mehr...

Stopp der kurzsichtigen Sparwut!

Ursula Wyss Artikel vom 21. Juni 2003 zum bundesrätlichen "Entalstungsprogramm": Der Bundesrat hat mit dem sogenannten „Entlastungsprogramm“ gezeigt, wie er sich das Sparen in Zukunft vorstellt. Es sieht Sparmassnahmen von insgesamt 3,4 Milliarden Franken vor. Die Folgen dieser Sparpolitik des Bundes sind für unseren Kanton verheerend: Allein bei Jugend & Sport, dem Lärmschutz und der Kultur werden Beträge in Millionenhöhe fehlen. Aus Berner Sicht kann es heute nur heissen: Stopp der kurzsichtigen Sparwut! mehr...

Zur Arbeitswelt im 21. Jahrhundert

Ursula Wyss, Ökonomin und Nationalrätin anlässlich der Mainacht vom 1. Mai 2003 in Bern - Es gilt das gesprochene Wort: Am 1. Mai denken wir- fast schon pflichtgemäss-rituell - über die Arbeit nach. Doch ist es eigentümlich verpönt, dabei Utopien und Visionen zu bemühen. Alles muss „realistisch“ sein. Das scheint unser jüngster Denkzwang: Realismus! Doch was ist das schon – „realistisch“? mehr...

Vertrauen zum Leben, zum Zusammenleben mit anderen, Bildung - und der „gebildete Mensch“

Referat anlässlich der Diplomfeier der Hochschule für Sozialarbeit in Bern vom 4. April 2003 - Es gilt das gesprochen Wort: Meine Damen und Herren, liebe Diplomierte – man hat mir kein besonderes Thema vorgegeben für diese Festrede hier bei Ihnen: Ich darf über alles reden – bloss nicht über 20 Minuten! mehr...

Die Welt muss wieder in Vertrauen investieren!

Ursula Wyss' Text im Bieler Tagblatt vom 31. März 2003: Unserer Gesellschaft droht der Verlust der Fähigkeit zu vertrauen; also der Verlust jener elementaren Fähigkeit, die sie überhaupt erst handlungsfähig macht. Vertrauen ist ein hochrangiges Gemeinschaftsgut. Wer die Kultur des Vertrauens beschäftigt, schädigt alle. Denn das Vertrauen ist vor allem auch jener Mechanismus des Sozialen, der den einander Vertrauenden anderweitig nicht erreichbare Vorteile verschafft. mehr...

Kein Populismus auf fremde Kosten! Die SVP Asyl-Initiative will das Asylrecht abschaffen

Ursula Wyss' Kolummne aus dem Bieler Tagblatt vom 20. Oktober 2002 zur SVP-Asylinitiative: Die Schwächsten in unserer Gesellschaft sind meist nicht nur sozial ärmer dran, sie sind in der Regel auch als politische Wählermacht eine quantité negligable. Daher eignen sie sich auch geradezu ideal als Kanonenfutter für Populisten. Im Moment ist es einmal mehr so weit: Am 24. November stimmt die Schweiz über die SVP Asyl-Initiative ab. mehr...

Nein zur unsozialen Reform der Arbeitslosenversicherung

Ursula Wyss zur Abstimmung vom 24. November 2002 über die Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes AVIG:Die Revision des Arbeitslosengesetzes (AVIG) ist sozial ungerecht. Das AVIG bestraft die Arbeitslosen und belohnt die Gutverdienenden. Vor allem stellt es mit der Herabsetzung der Taggelder von 520 auf 400 Tagen die Langzeitarbeitslosen schlechter. Nach 400 Tagen sollen Arbeitslose entweder von Familienmitgliedern finanziert werden oder der Gang zur Fürsorge wird für sie unausweichlich. mehr..

Bildung ist die Antwort

Festvortrag anlässlich der Diplomfeier 2002 der BFF in Bern am 4. Juli 2002: Karl Kraus hat einmal, völlig unvorbereitet zu einem Vortrag erschienen und in Unkenntnis des gestellten Themas, gesagt: „Nur graue Mäuse halten sich ans Thema; das Genie spricht über das, was wichtig ist.“ Ich nun, meine Damen und Herren, graue Maus nicht und auch nicht Genie, sondern irgendwo dazwischen, - ich verweigere micht nicht dem Thema, aber doch dem Wortwörtlichen des gestellten Themas. mehr...

Warum die SVP-Goldinitiative ein Trojanisches Pferd ist

Artikel im SP-Mitteilungsblatt vom 3. Juli 2002: Die SVP macht mit ihrer Gold-Initiative Stimmung: wer für die Solidaritätsstiftung ist, sei gegen die AHV. So ein Blödsinn! – Bisher hat sich immer die politische Linke für eine starke AHV und sichere Renten eingesetzt. – Ganz im Gegensatz zur SVP. Die Autoren der SVP-Initiative stimmten bisher, verlässlich wie das Amen in der Kirche, für Sozialabbau und Leistungskürzungen. mehr...

Die Hauseigentümerlobby und das Weihnachtsevangelium

Ursula Wyss' Kolumne im Bieler Tagblatt vom 21. Dezember 2001 zur Miterechtsrevision: Weihnachten – das Fest der Liebe. Alle rücken – so will es die staatserhaltend fromme Legende – im Zeichen des Lichterbaumes und des neugeborenen Kindes zusammen: Wir kennen keine Klassen mehr, wir kennen nur noch festlich gestimmte Mitmenschen, die der Ankunft des Erlösers in der 2000 Jahre fernen Heiligen Nacht in Bethlehem gedenken. mehr...

Abzocker sollen bezahlen!

Kolummne im Metrpol, 28. November 2001 zur Kapitalgewinnsteuer: In der Schweiz besitzen die 300 reichsten Familien ein Vermögen von 420 Milliarden Franken. Ein grosser Teil dieser astronomischen Summe ist bisher nie versteuert worden. Denn die Schweiz kennt – wie sonst kein Land in Europa (ausser Griechenland) – keine Kapitalgewinnsteuer. mehr...

Ja zur Solidaritätsstiftung, nein zur SVP-Goldinitiative

Votum zur Nationalratsdebatte Goldinitiative und Solidaritätsstiftung vom 25. September 2001 - Es gilt das gesprochene Wort: In zahlreichen Voten suggeriert uns die SVP: wer für die Solidaritätsstiftung ist, ist gegen die AHV! – Welch ein Unsinn! Ich für meinen Teil lasse mich nicht von solch demagogischen Alternativen vereinnahmen! mehr...

Nichts gelernt, nichts vergessen !

Kommentar vom 3. September 2001 zum Bericht der Bundespolizei zum Gewaltpotential in der Antiglobalisierungsszene: Der Bericht der Bundespolizei über die Globalisierungsgegner beschwört den langen Arm der 68er: die heutige Bewegung werde als "Neomarxister Kampf" von (längst grau gewordenen) "Züri brännt"-Revoluzzern ferngesteuert. Von ihnen stamme auch die Auffassung der vom Staatsapparat ausgehenden "strukturellen Gewalt". Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass viele der Antiglobalisierungsaktivisten mehr als Zweitliteratur von Marx&Co. gelesen haben. Aber jeder und jede von ihnen hat im TV die Erschiessung Carlo Giulianis gesehen. Für die meisten der 15- oder 25-jährigen Aktivisten war dies wohl prägender als jede Art von Manifest! mehr...

Zum Sturm auf die Maulwurfshügel!

Referat vom 14. Juni 2001 zum Thema Gleichstellung bei der Stadt Bern - Es gilt das gesprochene Wort: Als rundum "gleichgestellte" Frau am Anfang des 21. Jahrhunderts hat sie sich schon in der Schule immer kräftig zu Wort gemeldet. Vor allem in Physik und Chemie. In der Berufswahl hat sie sich leiten lassen von weiblichen Vorbildern grosser Naturwissenschafterinnen und hat sich nach dem Gymnasium Typus C – Mathematik – sofort für ein Studium in Informatik eingeschrieben. Nach erfolgreichem Abschluss wurde sie natürlich sofort von einer multinationalen Firma ins Topmanagement geholt, wo sie ihren heutigen Mann kennen lernte. Mittlerweile haben sie zwei Töchter. Erwerbsarbeit, Erziehung und Haushalt teilen sie sich halbe halbe. Und an den Wochenenden fahren sie alle vergnügt ins Ferienhäuschen am Thunersee. mehr...

Bildung ist die Antwort!

Kolumne zum Thema Bildung vom 30. Mai 2001 - Bildung ist die Antwort auf die grossen Herausforderungen der Zeit. Hartmut von Hentig hat vor kurzem diese Überzeugung eindringlich ausgesprochen: "Die Antwort auf unsere behauptete oder tatsächliche Orientierungslosigkeit ist Bildung – nicht Wissenschaft, nicht Information, nicht moralische Aufrüstung, nicht der Ordnungsstaat, nicht ein Mehr an Selbsterfahrung und Gruppendynamik, nicht die angestrengte Suche nach Identität." mehr...

Gewalt in der Familie

Referat am Kongress der Mütter- und Väterberatung, Luzern, 29. März 2001 - Es gilt das gesprochene Wort - Die Familie mit allem, was dazu gehört, ist eine vom Aussterben bedrohte Lebensform. – Die Artenschutzkonvention nennt es bei Fauna und Flora eine "endangered species". Ich kann hier nicht im einzelnen die erodierenden Kräfte der modernen Gesellschaftsdynamik nachzeichnen, die den Lebensraum der Familien beschneiden: Verstädterung, sozialer Wandel, berufliche Mobilität und vor allem – die alles erfassende Beschleunigung: die immer kürzeren "Halbwertzeiten" sozialer Gültigkeit, die allen auf Dauer, Kontinuität und Bestand angelegten Institutionen und Sozialmilieus den Garaus machen. mehr...

Initiative für eine Kapitalgewinnsteuer

Nationalratsdebatte vom 12. März 2001 - Es gilt das gesprochene Wort. mHat Sie bei einem Einkauf der Verkäufer oder die Verkäuferin schon einmal gefragt, wie Sie das Geld verdient haben, mit dem Sie bezahlen: durch redliche Arbeit oder durch Börsenspekulation? Wohl kaum. Und niemand wird Ihnen auch den hart erarbeiteten Franken höher anrechnen, als den, den Sie auf dem Börsentrittbrett eingefahren haben. Woher Ihr Geld kommt, spielt für Ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit keine Rolle. mehr...

Jeder lernt für sich allein? Wer über Schule redet, muss auch über Gesellschaft reden.

Referat anlässlich eine Diskussion zur Informationsgesellschaft am Lehrerseminar Spiez. - Wir leben heute, in vielfacher Hinsicht, in einer "Gesellschaft des Übergangs". Einer dieser "Übergänge" ist der von der produktionsorientierten Arbeits- zur dienstleistungsorientierten Freizeitgesellschaft. mehr...

18-Prozent-Initiative - Gefährliches Spiel mit dem Feuer

3. September 2000 / Am 24. September müssen wir über die Volksinitiative "für eine Regelung der Zuwanderung", die sogenannte 18%-Initiative, abstimmen. Diese will den Ausländeranteil in der Schweiz auf willkürliche 18 Prozent festlegen. mehr...

Wer schweigt, macht sich mitschuldig

Redebeitrag Ursula Wyss Nationalratsdebatte Rechtsextremismus vom 5. Oktober 2000 - Es gilt das gesprochene Wort - Dass Teile der politischen Rechten beim Thema "Rechtsextremismus" den Schwarzen Peter den Medien unterschieben wollen, kann nicht verwundern. Wenn aber auch die Antwort des Bundesrats auf die Interpellationen sich in allen Fragepunkten, nur auf eine einzige Melodie reimt, die da heisst: Abwiegeln, dann müssen wir hellhörig werden. Hier soll ein ungeliebtes Thema kommunikativ beschwiegen werden. Dabei wäre doch nur eines geschuldet: eine klare, ehrliche Sprache. mehr...

Unser Ziel lautet nicht "Freiheit statt Gerechtigkeit", sondern "Freiheit und Gerechtigkeit"

Die Rede von Nationalrätin Ursula Wyss zum Tag der Arbeit an der 1. Mai-Feier. mehr...

Wir brauchen nicht eine, wir brauchen viele ABS

4. April 2000 / Die Alternativbank, das ist die "etwas andere" Bank. Ihre InitiatorInnen und MitstreiterInnen wissen zwar ebenfalls, dass "Geld die Welt regiert", aber sie haben noch nicht ganz vergessen, dass das eigentlich nicht in Ordnung ist. mehr...

Die Militärausgaben umverteilen - eine Agenda für die Frauen

6. Februar 2000 / Überall wächst der Spardruck. Bürgerliche Finanzpolitik zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie Haushaltsdefizite partout nicht durch Mehreinnahmen bewältigen will, sondern stets bei den Ausgaben den Rotstift ansetzt. mehr...

 

 

SP Schweiz

Ursula Wyss im Parlament

Google

ursulawyss.ch
www